0173-6259429|Mo–So 8–20 Uhr
WhatsApp
Eigenkapital beim Hauskauf: Wie viel brauche ich?

FINANZIERUNG · 14. Feb. 2026 · 5 Min. Lesezeit

Eigenkapital beim Hauskauf: Wie viel brauche ich?

Die Frage nach dem Eigenkapital ist eine der ersten beim Immobilienkauf. Die kurze Antwort: Je mehr, desto besser. Die lange Antwort ist differenzierter.

Die Faustregel

Experten empfehlen mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital. Damit erhalten Sie bessere Zinskonditionen und reduzieren Ihr monatliches Risiko.

Nebenkosten nicht vergessen

Zusätzlich zum Kaufpreis fallen Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie eventuell Maklergebühren. In Baden-Württemberg sind das zusammen etwa 10 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Diese sollten idealerweise aus Eigenkapital bezahlt werden.

Vollfinanzierung – möglich aber riskant

Einige Banken bieten Finanzierungen ohne Eigenkapital an. Das klingt verlockend, bedeutet aber höhere Zinsen und eine längere Laufzeit. Nur bei sehr sicherem und hohem Einkommen sinnvoll.

Alternativen zum klassischen Sparen

Bausparverträge, KFW-Zuschüsse oder Schenkungen aus der Familie können das Eigenkapital ergänzen. Auch bestehende Immobilien oder Grundstücke können als Sicherheit dienen.

Zurück zum Ratgeber
StartVerkaufenFinanzierung