Die Frage nach dem Eigenkapital ist eine der ersten beim Immobilienkauf. Die kurze Antwort: Je mehr, desto besser. Die lange Antwort ist differenzierter.
Die Faustregel
Experten empfehlen mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital. Damit erhalten Sie bessere Zinskonditionen und reduzieren Ihr monatliches Risiko.
Nebenkosten nicht vergessen
Zusätzlich zum Kaufpreis fallen Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie eventuell Maklergebühren. In Baden-Württemberg sind das zusammen etwa 10 bis 12 Prozent des Kaufpreises. Diese sollten idealerweise aus Eigenkapital bezahlt werden.
Vollfinanzierung – möglich aber riskant
Einige Banken bieten Finanzierungen ohne Eigenkapital an. Das klingt verlockend, bedeutet aber höhere Zinsen und eine längere Laufzeit. Nur bei sehr sicherem und hohem Einkommen sinnvoll.
Alternativen zum klassischen Sparen
Bausparverträge, KFW-Zuschüsse oder Schenkungen aus der Familie können das Eigenkapital ergänzen. Auch bestehende Immobilien oder Grundstücke können als Sicherheit dienen.
